Das UNESCO-Prädikat „Biosphärenpark“ steht für eine international anerkannte Modellregion, in der Mensch und Natur nicht im Gegensatz, sondern im Zusammenspiel gedacht werden. Im Mittelpunkt steht eine nachhaltige Entwicklung, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.
Der UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal versteht sich als Lebens-, Arbeits-, Wirtschafts- und Erholungsraum, in dem Natur bewusst Raum zur Entfaltung bekommt und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität für die Menschen gesichert werden soll. Ziel ist es, dieses Miteinander laufend weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten.
Forschung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Sie hilft, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur besser zu verstehen und fundierte Grundlagen für Entscheidungen zu schaffen. Auf dieser Basis können nachhaltige Lösungen entwickelt werden.
In diesem Zusammenhang wurde eine gemeinsame Forschungskooperation mit der FH JOANNEUM Gesellschaft mbH, Institut für Gesundheits- und Tourismusmanagement in Bad Gleichenberg bekundet. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, praxisnahe Forschungsfragen und Themen im Rahmen von Projektarbeiten sowie Bachelor- und Masterarbeiten zu bearbeiten und so wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Weiterentwicklung der Region einfließen zu lassen.
In diesem Zusammenhang ist auch die Bachelorarbeit von Frau Lena Riegler entstanden, die sich mit dem Thema „Frisluftsliv-Impulse für UNESCO Biosphärenreservate – Zur Übertragbarkeit norwegischer Naturnutzungskultur auf das Unteres Murtal beschäftigt.
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